Schwere LVZ Stellungsbatterie Hornissgrinde



Luftverteidigungszone West und Kalter Krieg - 60 Jahre Wehrgeschichte auf der Hornisgrinde, dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds

 

 

 

Durch ihre exponierte Lage wurde die Hornisgrinde als Standort einer Flugabwehrbatterie der Vorzone der Luftverteidigungszone West ausgewählt. Mit dem Bau dieser Stellung ging die Ausweisung des Gipfels als Sperrgebiet einher, das für 60 Jahre den Zugang zum  Aussichtsturm und zur Hochfläche verbot.

 

 

 

Im Verlauf des 2. Weltkriegs, die Flugabwehrstellung war inzwischen nicht mehr belegt,  erhielt die Hornisgrinde eine weitere militärische Nutzung. Für die Führung von Jagdflugzeugen wurden entsprechende Peilgeräte aufgebaut. Nach der Einnahme des Gipfels im April 1945 übernahm die französische Armee umgehend den Gipfel und nützte ihn über mehrere Jahrzehnte hinweg zur Nachrichtener- und -übermittlung. Nach ihrem Abzug 1999 wurden umfangreiche Maßnahmen durchgeführt, um die Bauwerke beider Zeitepochen möglichst spurlos zu beseitigen.

 

 

 

Diesen Spuren der 60jährigen Wehrgeschichte der Hornisgrinde ist in dem einzigen dort noch erhaltenen französischen Bunker eine Dauerausstellung gewidmet, die durch Sonderausstellungen ergänzt wird (z. B. im Jahr 2012 die Wanderausstellung des BUND Rheinland-Pfalz "Grüner Wall im Westen").

 

 

 

Der Bunker ist anlässlich des Musikfestes des Musikvereins und der Gemeinde Seebach Anfang August sowie am europaweiten Tag des offenen Denkmals  Anfang September geöffnet. Weitere Öffnungstermine und Führungen zu den Befestigungsanlagen auf der Hornisgrinde und im Grindenschwarzwald auf Anfrage.

 

 

 

Kontaktadresse:

 

 

 

Friedrich Wein

 

Fachplanungsbüro für Brand- und Denkmalschutz

 

Seeblickstr. 6

 

72160 Horb

 

 

 

Tel.: 07486 / 96 44 34

 

Mobil: 0174 / 15 25 565

 

e-mail: info@brand-denkmalschutz.de

 

Im Netz: www.brand-denkmalschutz.de

 

 

 



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